Franceso Illy - Vater der modernen Espressomaschine
Illycaffee ist der Spezialist für hervorragenden Espresso aus Italien. Am Unternehmenssitz im italienischen Triest produziert das Traditionsunternehmen die Espressosorten Normal, Dark Roasted und Decaffeined aus nur einer einzigen Kaffeemischung. Das Geheimnis der einzigartigen Mischung des Illy-Kaffees liegt in der harmonischen Ausgewogenheit seiner Komponenten, die aus den hervorragendsten Arabica-Sorten aus 13 verschiedenen Ländern besteht.
Die Geschichte des Unternehmens beginnt im Jahre 1933. Der Unternehmensgründer und Erfinder Francesco Illy kam ursprünglich aus Ungarn. Er gelangte während des Ersten Weltkriegs mit der Österreichisch-Ungarischen Armee in die Hafenstadt Triest, in der er auch nach dem Krieg sesshaft wurde.
In der Anfangszeit war Fransesco Illy auf dem Kaffee- und Kakaosektor tätig. Später konzentrierte sich das Unternehmen ausschließlich auf den Espresso.
Im Jahr 1934 stellte Fransesco Illy der Öffentlichkeit die "Illetta" vor. Sie ist die erste automatische Espressomaschine der Welt. Das Funktionsprinzip der "Illetta" ist auch heute noch Vorbild für alle modernen Espressomaschinen.
Neue Verfahren machen Kaffee haltbar und transportfähig
Nur ein Jahr später gelingt 1935 mit dem Überdruckverfahren ein revolutionäres Verfahren zur Haltbarmachung von Kaffee. Dadurch wurde es möglich, den Illy-Kaffee zuerst in ganz Italien und wenig später auch europaweit zu vertreiben.
Nach seinem Studium der Chemie tritt im Jahr 1947 Ernesto Illy, Fransescos Sohn in das Unternehmen ein. Er verstärkt insbesondere die wissenschaftliche Forschung und Entwicklung. 1957 wird eine eigene Dosenproduktion aufgenommen, um die bestmögliche Haltbarmachung des Kaffees garantieren zu können.
Seit 1965 können auch Privatkonsumenten die Illy-Qualitätsprodukte erwerben, denn in diesem Jahr wurden erstmalig Kaffeedosen in kleineren, haushaltsgerechten Dosen produziert.
Im Jahr 1974 gelingt Illy die nächste Kaffee-Revolution: Als erstes Unternehmen weltweit produzieren die Triester Espressozubereitungen in Einzelportionen als Pads.
Die Selektionsmaschine für Kaffeebohnen, die per Lichstrahlabtastung eine automatische Bohnenauslese durchführen kann, wird im Jahr 1988 zum Patent angemeldet.
2000 wird in Triest die Kaffee-Universität gegründet. Hier erlernen Baristi und Kaffeeliebhaber die perfekte Zubereitung des Kaffees. Ebenso werden Vortragsreihen und Themenabende zur Kunst und Kultur des Kaffees angeboten.
2006 und 2007 entsteht das Modell X7. Es wurde speziell für das innovative Kapselsystem
„Metodo Iperespresso“ von illy entwickelt. Das Illy-X7-System beinhaltet sechs Patente, die international geschützt sind. Das Unternehmen Kaffee Partner ist offizieller Partner von illycaffé in Deutschland.
Café Espresso, diese besondere Form der Kaffee-Bereitung stammt ursprünglich aus der lombardischen Hauptstadt Mailand. Unter hoher Kompression wird Wasser durch äußerst filigran gemahlenes Kaffee-Mehl gedrückt.
Espresso ist eine aus dem italienischen Mailand stammende Kaffeezubereitungsart, bei der Wasser mit hoher Kompression durch äußerst filigran gemahlenes Kaffeemehl gepresst wird.
Aus dieser Verfahrensweise resultiert ein Kaffeekonzentrat mit einer konsistenten, schaumigen Crema, die einen wesentlichen Teil seines Aromas ausmacht. Durch die intensive Röstung und eine charakteristische Portion von 25 ml ist die Koffeinmenge einer Tasse Espresso im Bezug auf die Portionsgröße natürlich kleiner. Die Koffeinkonzentration übersteigt aber die einer normalen Filterkaffeeportion. Espresso wird üblicherweise in kleinen vorgeheizten Tassen mit rund 50 ml Rauminhalt kredenzt und wahlweise mit oder ohne Zucker genossen. Häufig reicht man dazu ein Glas Mineralwasser.
Im Süden Europas ist Espresso die führende Art der Kaffeezubereitung, vor allem in Spanien, Frankreich, Portugal und natürlich im Ursprungsland Italien. Wenn man in diesen Ländern einen Café ordert, wird meistens ein Espresso serviert.
Die besondere Art der Espressozubereitung wurde erstmals Anfang des 20. Jahrhunderts in Mailänder Cafés eingeführt. Von hier aus verbreitete sich diese Zubereitungsart für Kaffee zuerst in Italien und später in ganz Europa aus. Bis dahin war ausschließlich die Dampfzubereitung in Kaffeehäusern üblich.
Im Deutschen kommt die Bezeichnung Espresso aus dem Italienischen und ist ein Kurzwort für den Ausdruck caffé espresso. Die weit verbreitete Meinung, espresso würde so etwas wie "schneller" Kaffee bedeuten, ist falsch. Vielmehr leitet es sich vom italienischen Verb esprimere ab und bedeutet soviel wie ein ausdrücklich für einen bestimmten Gast zubereitetes Gericht. Hier wird deutlich, dass die Bezeichnung ursprünglich nur in den Kaffeehäusern verwendet wurde.
Espressobohnen unterscheiden sich nicht von den Bohnen, die für die Zubereitung andere Kaffeesorten benutzt werden. Normalerweise werden aber die die Bohnen dunkler geröstet. Durch die dunkle Röstung bleibt der Koffeingehalt der Kaffeebohne erhalten. Jedoch enthält Espresso weniger Koffein pro Gramm Kaffeemehl als Filterkaffee. Weil aber die verwendete Wassermenge bei Espresso viel geringer ist, ist der Koffeingehalt relativ höher.